Das Blog als „Blig“?!
23.09.10 07:30 von Andrea Keil 0 Kommentare
Stimme:
Was zum Teufel ist nun wieder ein „Blig“? Nun: einfach die
sprachspielerische Synthese aus „Blog“ und „Blick“! Mindestens einmal im Monat will ich
dem geneigten Leser an dieser Stelle einen Ein-Blick in „mein Lübeck“ geben. Manchmal mehr
anekdotisch wie im Tagebuch, manchmal abstrakter betrachtend. Jedenfalls eine
Art „Reise-Bericht“ einer Lübecker Autorin, die sich in ihrer Stadt, auch in deren Business-Welten
herumtreibt.
Gegenstimme:
Obwohl du gar keine anerkannt-lebenslange Lübeckerin bist! Dabei stellt sich dir, der seit langem und aus Überzeugung in Lübeck
Ansässigen, die brenzlige Frage, ob du die eigene Stadt überhaupt kennst. Dein professioneller Blick ist meist in die Ferne gerichtet. Um dort Dinge,
Menschen, Situationen genau zu beobachten und dann das Gesehen-und-Erlebte
schriftlich zu schildern. Dieser fremde Blick hilft dir dabei, die Dinge besser
zu erkennen. Besser? Anders vielleicht - oder: überhaupt. Wie macht man das im
Falle der eigenen Stadt?
Andere Stimme:
Man muss sich vom Vertrauten entfremden, sich also
den fremden, abrückenden, analysierenden Blick aneignen, um besser die
vertraute Umgebung zu durchblicken... - Wo also beginnen? Worüber erzählen? Und vor allem: Wenn
Lübeck eine Art eigenen Charakter oder so etwas wie eine „Seele“ hat: Ist sie am Holstentor oder im Hafen, am Burgfeld oder im
Drägerpark zu finden? Wie auch immer, demnächst werde ich mich auf Spurensuche begeben, werde in
Bibliotheken, Theatern, Kinos, Museen, Schulen und Einkaufszentren, Straßen und
Gassen, Werkstätten und auf Wanderungen das Lübecker Leben suchen. Eine Projektreise mit ungewissem Ausgang. – Das Abenteuer beginnt…


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